Die Steuersenkungen bei beliebten Genussmitteln wie Kaffee und Zigaretten erfreuen die Menschen.¶ mehr
Frankreich, Großbritannien und die USA beschließen auf den Bermudas, die sowjetische Einladung nach Berlin anzunehmen. Diese Konferenz dürfte entscheidend für die deutsche Zukunft sein.¶ mehr
Die rasante Entwicklung des Fernsehens führt zu einer Erschließung Hessens und des Südwestens. Der Hessische Rundfunk und der Südwestfunk nehmen Fernsehsendetürme in Betrieb. In Hamburg wird ein neues Fernsehhaus eingeweiht.¶ mehr
Die Konflikte im Nahen Osten und der jugoslawisch-italienische Streit um Triest schwelen weiter. In Persien wird der Schah gestürzt und kehrt wenige Tage später auf seinen Thron zurück.¶ mehr
Gegen Ende des Jahres erreicht die glücklichste Nachricht die Menschen. Tausende Kriegsgefangene aus der Sowjetunion kehren heim. Die frohen Stunden des Wiedersehens vereinen die Menschen.¶ mehr
Die Wahl zum zweiten Deutschen Bundestag bringt keine Neuerungen. Der Regierung wird das Vertrauen ausgesprochen, die Menschen wählen wieder die Adenauer-Regierung.¶ mehr
Zwei Ereignisse finden in dichter Folge in Hamburg statt. Zum deutschen Turnerfest kommen Zehntausende im Hamburger Stadtpark zusammen. Der Deutsche Evangelische Kirchentag lockt 250.000 Gläubige in die Stadt.¶ mehr
Am 27. Juli unterzeichnen Nordkorea und die UNO das Waffenstillstandsabkommen, dass den drei Jahre dauernden Krieg um die Grenzen zwischen Nord- und Südkorea beenden soll.¶ mehr
Der 17. Juni geht in die deutsche Nachkriegsgeschichte ein. In der so genannten Sowjetzone demonstrieren Zehntausende gegen die Willkür und Gewalt der sowjetischen Besatzer. Der Aufstand wird von Volkspolizei und sowjetischen Panzern brutal niedergeschlagen.¶ mehr
Holpriger Start beim EU-Afrika-Gipfel in Libyen. Staatschef Gaddafi hat von der EU deutlich mehr Geld für die Bekämpfung der illegalen Migration verlangt. Sonst werde das "christliche, weiße" Europa "schwarz". Auch den EU-Bemühungen um ein Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen gab er keine Chance. mehr
Griechenland muss seine Milliardenkredite erst später zurückzahlen - dafür aber höhere Zinsen akzeptieren. Darauf einigten sich laut EU-Kommissar Rehn die EU-Finanzminister. Damit bekomme Griechenland nun für seine vor einigen Monaten beschlossenen Hilfen die gleichen Konditionen wie Irland. mehr
Die EU-Kommission hebt ihre Wachstumsprognosen an - für Deutschland, die Euro-Zone und die gesamte EU. Deutschland soll dabei das Zugpferd sein und die Wirtschaften anderer Staaten mit nach oben ziehen. Dennoch werde die Entwicklung in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich bleiben. mehr
Aus dem geheimen US-Regierungsnetzwerk SIPRNet stammen die über 250.000 Dokumente, die die Internetplattform WikiLeaks veröffentlichen will. Ein im Irak eingesetzter Obergefreiter soll die diplomatischen Berichte an Wikileaks weitergegeben haben - auf selbst gebrannten CDs. mehr
Die Zahl der Firmenpleiten ist nach Angaben des Auskunftsdienstes Creditreform im Jahr 2010 um 2,5 Prozent zurückgegangen. Noch deutlicher war der Rückgang bei der Zahl der betroffenen Arbeitsplätze, da vor allem Kleinstfirmen statt großer Konzerne betroffen waren. Die Zahl der Privatinsolvenzen stieg dagegen. mehr
Das Irland-Hilfspaket steht: Die EU-Staaten haben die Rettungsmaßnahme über 85 Milliarden Euro durchgewunken. Schlechte Nachrichten gibt es für Kanzlerin Merkel: Privatgläubiger sollen zwar ab 2013 für Rettungsaktionen herangezogen werden können - müssen das aber nicht. mehr
Die Wut der Iren auf Banken und Politik ist groß: Um Hilfen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds zu bekommen, müssen sie ein drastisches Sparpaket von 15 Milliarden Euro schultern. In der Haupstadt Dublin demonstrierten heute erneut Zehntausende gegen die Pläne der Regierung. mehr
Müssen nach Griechenland und Irland noch weitere Euro-Länder auf Milliardenhilfen zurückgreifen? Wirtschaftsminister Brüderle beantwortet diese Frage mit "nein". Er warnte vor Spekulationen über "Wackelkandidaten" - und nannte selbst in diesem Zusammenhang Spanien und Portugal. mehr
Russlands Ministerpräsident Putin hofft auf einen WTO-Beitritt Russlands bereits im kommenden Jahr. Bei seinem Berlin-Besuch schlug er zudem eine Freihandelszone von Lissabon bis nach Wladiwostok vor. Kanzlerin Merkel bezeichnete die Idee als richtig, sprach aber von einer "Zukunftsvision". mehr
Weitere schlechte Nachrichten für Irland: Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat vier irischen Banken heruntergestuft. Grund dafür sei deren geschwächte Kreditwürdigkeit. Das größte Sorgenkind, die Anglo Irish Bank, wurde auf die Junk-Bond-Stufe B herabgestuft. mehr
Gekürzte Gehälter, höhere Mehrwertsteuer, eingefrorene Renten: Das portugiesische Parlament hat ein umfangreiches Sparpaket verabschiedet. Das Ziel: Den Haushalt so in Ordnung zu bringen, dass das Land keine Hilfen von EU und IWF braucht. Einen Antrag darauf schloss die Regierung erneut aus. mehr
Der russische Regierungschef Putin hat kritisiert, dass Unternehmen aus seinem Land bei Investitionen in Europa häufig "einfach die Tür verschlossen" werde. Vor seinem Treffen mit Kanzlerin Merkel nannte er als Beispiel die gescheiterte Opel-Übernahme. Auf Putins Vorschlag einer Freihandelszone reagierte Merkel skeptisch. mehr
Die Bundesbank hat das Risiko der deutschen Banken in Irland auf 25 Milliarden Euro beziffert - und damit deutlich niedriger als bislang angenommen. Insgesamt sei die Branche in robusterem Zustand als 2009, lobt die Notenbank in ihrem Finanzstabilitätsbericht. Aber die Krise sei auch noch nicht vorbei. mehr
48 Stunden - das ist die maximale Wochenarbeitszeit für Arbeitnehmer in der EU. Wer ständig mehr arbeiten muss, hat Anspruch auf Ausgleich, möglicherweise auch finanziell. Mit diesem Urteil gab der Europäische Gerichtshof einem deutschen Feuerwehrmann Recht - und schuf womöglich einen Präzedenzfall. mehr
48 Stunden - das ist die höchste Arbeitszeit pro Woche für Arbeitnehmer in der EU. Wer ständig mehr arbeiten muss, hat Anspruch auf Ausgleich, eventuell auch finanziell. Mit dem Urteil gab der Europäische Gerichtshof einem Feuerwehrmann aus Halle Recht und schuf womöglich einen Präzedenzfall. mehr
Die EU und Russland haben sich auf die Abschaffung von Exportzöllen auf Rohstoffe geeinigt. Damit steht aus EU-Sicht einem Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation nichts mehr im Wege. Der russische Ministerpräsident Putin brachte zudem eine Freihandelszone mit der EU ins Spiel. mehr
Innenpolitisch bringt das Sparprogramm den irischen Regierungschef Cowen in Bedrängnis. Doch die EU-Partner loben den Plan. Sie sehen ihn als gute Grundlage für die Verhandlungen über Hilfen durch den Euro-Rettungsschirm. Zugleich stellen sie klar: Falls die Sparpläne scheitern, gibt es keine EU-Kredite. mehr
Drastische Einsparungen im Sozialbereich und im öffentlichen Dienst, höhere Einkommens- und Mehrwertsteuer: Die irische Regierung hat ihre Sparpläne vorgestellt. 15 Milliarden Euro will das Land bis 2014 einsparen. Die von vielen Staaten als zu niedrig angesehene Unternehmenssteuer bleibt dagegen unangetastet. mehr
Die Regeln für die Erhöhung der EU-Gehälter sind eigentlich klar - danach stand den rund 44.000 Beamten 3,7 Prozent mehr Geld zu. Doch in Krisenzeiten empfand der Ministerrat das als zu viel - und halbierte die Erhöhung kurzerhand. Zu Unrecht, entschied nun der Europäische Gerichtshof. mehr
Das irische Haushaltsdefizit liegt zurzeit bei astronomischen 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - mehr als zehnmal so viel, wie der Maastricht-Vertrag erlaubt. Um Hilfen von EU und IWF zu erhalten, muss das Land sparen. Premier Cowen, durch Neuwahlforderungen unter Druck, stellt heute seine Pläne vor. mehr
Arbeitslosigkeit, Steuererhöhungen und hohe Schulden sind die Symptome der portugiesischen Krise. Mit drastischen Maßnahmen versucht die Regierung, den finanziellen und wirtschaftlichen Niedergang aufzuhalten. Trotzdem könnte Portugal bald EU-Hilfen benötigen. mehr
Mit einem Generalstreik legen die Gewerkschaften das öffentliche Leben in Portugal lahm. So protestieren sie gegen die Sparpolitik der Regierung. Portugal steckt in der Schuldenfalle. Dass die Regierung ihren Kurs ändern wird, glaubt daher kaum jemand. mehr
Der neue Chef des Karstadt-Konzerns heißt Andrew Jennings. Der ehemalige Woolworth-Manager soll Thomas Fox ablösen, der für die Insolvenzphase eingesetzt worden war. Jennings soll seinen neuen Job zum Jahreswechsel antreten, Fox wird vorübergehend noch bei Karstadt bleiben. mehr
Das Europaparlament hat sich für ein Ende der Steinkohlesubventionen im Jahr 2018 ausgesprochen. Damit stellte sich das Parlament gegen die EU-Kommission, die die Hilfen bereits 2014 auslaufen lassen will. Die Abgeordneten haben allerdings kein Mitspracherecht - entscheiden muss der Ministerrat. mehr
Nicht erst seit Irlands Entscheidung für den Rettungsschirm stellt sich die Frage, was eine Rettung kostet - und ob private Gläubiger daran beteiligt werden sollen. Klar ist, dass eine solche Regelung erst 2013 kommen könnte - im Fall Irland werden private Gläubiger also außen vor bleiben. mehr
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft zieht der private Konsum kräftig an. Die GfK-Marktforscher melden für ihren monatlich erstellten Konsumklimaindex den höchsten Wert seit Oktober 2007. Der gebeutelte Einzelhandel erwartet das größte Umsatzplus seit fünf Jahren - und ein 14-Milliarden-Weihnachtsgeschäft. mehr
In Griechenland gehen die Proteste gegen das Sparpaket weiter: Große Teile des Fährverkehrs liegen lahm, in einigen Städten - darunter Athen - streikt seit einer Woche die Müllabfuhr. Der IWF gibt dem Land gute Noten für sein Sparprogramm und überlegt, eine spätere Rückzahlung der Milliardenkredite zu erlauben. mehr
Irlands Ministerpräsident Cowen hat Neuwahlen für Anfang nächsten Jahres in Aussicht gestellt. Forderungen nach einem sofortigen Rücktritt wies er jedoch zurück. Zunächst müsse im Dezember der Haushalt verabschiedet werden. Zuvor hatten die Grünen als Juniorpartner in der Regierungskoalition Neuwahlen gefordert. mehr
Die Entscheidung Irlands, EU-Finanzhilfen zu beantragen, hat für eine Regierungskrise in Dublin gesorgt: Der kleine Koalitionspartner, die Grünen, fordert Neuwahlen schon im Januar. Aus der EU werden die Stimmen lauter, die Änderungen im irischen Steuersystem fordern - vor allem bei den Unternehmenssteuern. mehr
Plötzlich ging alles ganz schnell: Nach langem Zögern schlüpft Irland nun doch als erstes Euro-Mitglied unter den Rettungsschirm von EU und IWF. Die EU sagte dem hoch verschuldeten Land Milliardenhilfen zu. Nicht ohne Grund: Sie fürchten akute Ansteckungsgefahr und sie stellen Bedingungen. mehr
Deutschland und seine EU-Partner werden dem hoch verschuldeten Irland mit Milliarden zu Hilfe kommen. Als erstes Euro-Mitglied schlüpft das Land unter den Rettungsschirm von EU und IWF. Offen ist noch, welchen Umfang die Hilfen haben werden und welche Bedingungen Irland dafür erfüllen muss. mehr
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