Sechs Tage und sieben Nächte ist die Transsibirische Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok unterwegs. Sie ist die Hauptverkehrsader Sibiriens, aber sie ist auch ein Stück Abenteuer. Bei ihrer Ankunft in Wladiwostok, dem wohl östlichsten Eisenbahnknotenpunkt Russlands, stand Hermann Krause auf dem Bahnhof.
Noch bleibt der russische Bierkonsum deutlich hinter dem deutschen Pro-Kopf-Verbrauch zurück. Doch Bier wird populärer in Russland. Karla Engelhard hat eine Brauerei in der Stadt Tschita besucht, in der man sich am deutschen Reinheitsgebot orientiert - und stolz ist auf das Produkt.
Beim Absturz der Columbia sind sieben Astronauten ums Leben gekommen - zwei Frauen und fünf Männer. Unter den Opfern ist auch der erste Israeli, der ins All geflogen ist.
In der Kleinstadt Nogliki im Nordosten der Insel Sachalin leben viele Menschen immer noch in heruntergekommenen Plattenbauten oder in kleinen Holzhäusern ohne Wasseranschluss. Cafés, Kneipen oder einem Nachtleben sucht man vergebens. Einziger Lichtblick für Jugendliche: die Undergroundrocker der Stadt. Ruth Dickhoven hat sie bei den Proben besucht.
In der Taiga an der chinesischen Grenze ist die Jagd streng verboten. Der Amur-Tiger leben dort. Das aber lockt die Wilderer an, und auch Rauschgifthändler tummeln sich in der unwirtlichen Grenzregion. Hermann Krause hat sich mit dem Jeep in die Taiga aufgemacht und dort Wildhüter Anatoli Belowo getroffen.
In jeder größeren russischen Grenzstadt in Fernost reihen sich die Casinos und Glückspielhallen dicht an dicht. Der Grund: Die benachbarten Chinesen. In ihrem eigenen Land ist organisiertes Glücksspiel verboten, also kommen sie in Scharen nach Russland und spielen nächtelang. Karla Engelhard hat Spielcasinos in Blagoweschensk besucht und dabei einiges verloren, aber auch an Erfahrungen gewonnen....
Die Insel Sachalin im Fernen Osten Russlands hat einmal angefangen wie Australien – als Strafkolonie. Später wurden Menschen vom Festland mit Vergünstigungen wie höheren Gehältern auf die schöne, aber klimatisch äußerst rauhe Insel am äußersten Rande der Sowjetunion gelockt. Einer von ihnen ist der dienstälteste Leuchtturmwärter der Insel. Ruth Dickhoven hat ihn besucht.
Hamas ist die wahrscheinlich größte palästinensische Organisation. Ihr Erfolg bei der Bevölkerung fußt auf einem breitgefächerten sozialem Engagement. Wegen zahlreicher Selbstmordanschläge ihres militanten Arms gegen Israel wird die Organisation von den USA, der EU und Israel als terroristisch eingestuft.
Seit dem 11. September 2001 erschüttern immer wieder schwere Anschläge die Welt. Oft werden radikale Islamisten hinter den Taten vermutet. tagesschau.de sprach mit dem Islamwissenschaftler Kai Hafez über die Gefahr, die vom radikalen Islamismus ausgeht und über Perspektiven für die islamische Welt.
Die älteste Republik Afrikas wurde 1847 von freigelassenen amerikanischen Sklaven gegründet. Das Land lebt vom Tropenholz-Export sowie dem Verkauf seiner "Billig"-Flagge in die internationale Seeschifffahrt.
Wie schon so oft informierte der Kreml die Öffentlichkeit nach der Geiselbefreiung nur äußerst sparsam und schwieg sich zu vielen Details aus. Unter dem Informationsmangel leiden besonders die Angehörigen der Opfer. Udo Lielischkies, ARD-Korrespondent in Moskau, schildert im Gespräch mit tagesschau.de die Situation am zweiten Tag nach der Befreiung.
Bereits im ersten Tschetschenien-Krieg sind Frauen bewaffnet in den Kampf gezogen - Sonia Mikich analysiert im Gespräch mit tagesschau.de die Rolle der Frauen im aktuellen Fall und im langjährigen Konflikt.
Im Tschetschenien-Krieg verläuft die Grenze zwischen Militär und Kriminalität oftmals fließend. Der Kaukasus-Experte Dr. Uwe Halbach nennt im Gespräch mit tagesschau.de den Kampf ein "Paradebeispiel" für eine verfehlte Strategie gegen Terrorismus.
Als erste muslimische Frau hatte die Iranerin Schirin Ebadi im Oktober den Friedensnobelpreis erhalten. Die Ehrung wurde von Reformern in Iran gefeiert, Fundamentalisten verurteilten sie. tagesschau.de sprach mit ihr über ihre Hoffnungen auf Reformen und die Situation der Frauen in Iran.
Die Bombenanschläge auf Ziele in Istanbul stellen eine harte Belastung für die Regierung Erdogan dar. Was bezwecken die Attentäter und welche Konsequenzen muss Ankara ziehen? tagesschau.de sprach mit Baha Güngör, Leiter der türkischen Redaktion der Deutschen Welle.
Die Anschläge von Istanbul galten auch der internationalen Geschäftswelt. Die Türkei hängt stark von ausländischen Investitionen ab. tagesschau.de sprach darüber mit Mark Landau, er ist Geschäftsführer der deutsch-türkischen Außenhandelsgesellschaft, die ihren Sitz in Istanbul hat.
Bei den Bewohnern Istanbuls lösten die Anschläge Panik aus. Die Wucht der Explosionen ließ Fensterscheiben zerbersten, viele Menschen versuchten überstürzt die Innenstadt zu verlassen, die Mobilfunknetze brachen zusammen. tagesschau.de sprach mit Augenzeugen in Istanbul.
Verheerende wirtschaftliche Konsequenzen wird das Aids-Virus für die Entwicklungsländer haben: So befürchten die Vereinten Nationen, dass in vielen Ländern der Dritten Welt der langsame Aufschwung der letzten Jahre durch das Virus wieder zerstört werden könnte.
Nord- und Südkorea waren Spielbälle des Kalten Krieges. Die Nähe zur Sowjetunion beziehungsweise den USA garantierte das Überleben. Erst 1991 traten beide Staaten den Vereinten Nationen bei. - Eine Chronologie der nordkoreanischen Geschichte.
Im Ausland werden nordkoreanische Medien normalerweise nur registriert, wenn sie wieder einmal die Nuklearpolitik des Landes darstellen. Den Bürgern ist es strengstens untersagt, andere als staatlich kontrollierte Medien zu konsumieren. Ins Internet dürfen die Nordkoreaner natürlich auch nicht.
Als der Staatsgründer Kim Il Sung 1994 starb, wartete sein Sohn Kim Jong Il drei Jahre, bevor er die Führung im Einparteienstaat übernahm. Kim der Jüngere ist im Westen vor allem für einen exzentrischen Lebensstil bekannt. Seinem Volk präsentiert er sich als Halbgott. mehr
Die Delegierten der Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn haben sich nach siebentägigen Verhandlungen Anfang Dezember auf einen Fahrplan für den Aufbau neuer Regierungsstrukturen nach dem Ende der Taliban-Herrschaft geeinigt. Hier die Eckpunkte:
Der letzte Eiserne Vorhang der Welt trennt die beiden koreanischen Staaten. ARD-Korrespondent Mario Schmidt berichtet über das Leben und Arbeiten an der Grenze, Propagandamittel und schmerzhafte Trennungen.
Was ist die Einigung im Vermittlungsausschuss wert? Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibniz-Wissenschaftsgemeinschaft und früherer Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie, ist skeptisch. Deutschland hätte mehr gebraucht, meinte er im Interview mit tagesschau.de.
Rot schimmert er am Firmament - und übt schon lange auf die Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Dabei hat der Mars weitaus mehr zu bieten als nur seine charakteristische Farbe.
Das technische Hilfswerk ist schnell vor Ort, wenn es um die Bewältigung von Katastrophen im In- und Ausland geht. Das THW-Expertenteam SEEBA ist auf schwierige Bergungsarbeiten im Ausland spezialisiert. Rund 70 Helfer können innerhalb von nur sechs Stunden mobilisiert werden.
Iran ist ein stark erdbebengefährdetes Land. Seit 1990 wurde es allein von vier heftigen Beben getroffen. Die schwerste Katastrophe ereignete sich 1990, als ein Beben der Stärke 7,3 auf der Richterskala weit über 40.000 Menschen tötete und 27 Städte sowie 2000 Dörfer zerstörte.
Ohne Blutvergießen ist Präsident Eduard Schewardnadse in Georgien gestürzt worden. Doch auch nach dem Machtwechsel bleibt Georgien politisch instabil. Im Gespräch mit tagesschau.de nennt der Kaukasus-Experte Dr. Uwe Halbach von der Stiftung Wissenschaft und Politik die bisherige Opposition demokratisch und pro-westlich. Allerdings müsse sie unbedingt auf ein pragmatisches Verhältnis zu Russland achten. mehr
Die ehemalige Sowjetrepublik Georgien ist durch Bürgerkrieg und wirtschaftlichen Niedergang geschwächt. Trotzdem hat sie als Transitland für die Öl- und Gasvorräte am Kaspischen Meer eine hohe ökonomische Bedeutung. Die großen Energiekonzerne würden daher eine stabilere und eher westlich orientierte Regierung begrüßen.
In ihrer Fantasie haben die Menschen den Mars schon mehr als nur einmal besiedelt. Ob der Traum vom Leben auf dem Mars einmal tatsächlich wahr wird, hängt auch von den Forschungsergebnissen der aktuellen Mars-Sonden ab.
Nordkorea foltert und sperrt seine Bevölkerung in Gulags ein. Dieser Vorwurf steht jährlich in den Berichten von Human Rights Watch und amnesty international. Bis zu 200.000 Menschen vegetieren in den Straflagern dahin, berichten die Organisationen. Pjöngjang weist die Vorwürfe als "ausländische Propaganda" zurück.
ARD-Korrespondent Klaus Scherer verfolgt den Streit um Nordkoreas Atomwaffen seit Jahren und gehört zu den wenigen Journalisten, die das Land bereisen konnten. tagesschau.de sprach mit ihm über die Hintergründe des Konflikts.
Der Misserfolg der ESA mit ihrem Mars-Landegerät "Beagle 2" ist nicht der erste Fehlschlag in der Geschichte der Mars-Missionen. Viele andere gestartete Sonden erreichten ebenfalls nie ihr Ziel. Eine Chronologie der bisherigen Missionen.
Mit seinem Rückzug von der SPD-Spitze hat Kanzler Schröder für ein politisches Beben gesorgt. Warum schwächt sich der Kanzler selbst? Was löst das an der Basis aus? Und wie ist der Rücktritt von Olaf Scholz zu bewerten? tagesschau.de sprach darüber mit dem Düsseldorfer Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann.
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