ARD-Deutschlandtrend: Umfragewerte der FDP weiter im Keller mehr
Die FDP müht sich, die Debatte um ihren Vorsitzenden zu beenden, doch die Frage nach der Zukunft von Guido Westerwelle steht im Raum. Der Politikwissenschaftler Woyke sagt im Interview mit tagesschau.de, Westerwelle sei als Parteichef irreparabel beschädigt. Die Partei brauche ihn aber noch - als Sündenbock. mehr
"Es geht nicht um den Trainer", sagte heute FDP-Generalsekretär Christian Lindner. "Tore müssen fallen", forderte er. Ein Ball zappelt schon im Netz, es war ein grandioses Eigentor. Wie so oft war wieder einmal Wolfgang Kubicki der Torschütze. Die FDP könne, ähnlich wie die DDR, in sich selbst zusammenfallen, dozierte der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kieler Landtag. Dafür erntete er von seinen Parteifreunden Worte wie "Nörgler" und "Selbstdarsteller". Es scheint, je weniger sich die Wähler mit den Liberalen beschäftigen, desto mehr beschäftigen sich die Liberalen mit sich selbst. JÜRGEN OSTERHAGE. mehr
Für die FDP geht es langsam wieder aufwärts, für Westerwelle dagegen abwärts: Das Ansehen des FDP-Chefs und Außenministers hat laut ARD-DeutschlandTrend erheblich gelitten - eine Folge der von ihm angestoßenen Hartz-IV-Debatte. Westerwelle fährt den schlechtesten Wert seit 2005 ein. mehr
Es geht wieder aufwärts für die FDP. Laut DeutschlandTrend für das ARD-Morgenmagazin legen die Liberalen um zwei Punkte auf zehn Prozent zu. 69 Prozent der Bundesbürger glauben jedoch, dass Parteichef Westerwelle mit seinen Aussagen über Empfänger von Sozialleistungen der FDP geschadet hat. mehr
Bei der Bundesbank dürften die Sektkorken knallen: Die Bankenaufsicht wird künftig unter ihrem Dach konzentriert, der BaFin wird sie entzogen. Balsam für geschundene Bundesbanker-Seelen, die mit der BaFin nie ihren Frieden machen konnten. mehr
Union und FDP streben nach der Wahl ein Bündnis an. Doch besonders bei Bürgerrechten und Datenschutz vertreten die Parteien unterschiedliche Positionen. FDP-Innenexperte Stadler betonte gegenüber tagesschau.de, mit den Liberalen werde es keine Ausweitung der Online-Durchsuchung geben. mehr
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