Europa, die Welt, das Geistesleben verliert in diesem Jahr drei überragende Künstler. Den Schauspieler Gustav Gründgens, den universellen Poeten Jean Cocteau und den Maler Georges Braque. mehr
Wirbelstürme und Überschwemmungen, Vulkanausbrüche und Erdbeben, Flugzeugunglücke und Schiffskatastrophen vernichten auch in diesem Jahr Leben, Glück und Wohlstand. In Lengede werden elf unter Tage eingeschlossene Bergleute nach zwei Wochen gerettet.¶ mehr
In den Krisengebieten Südostasien, im Nahen Osten und in Nordafrika gärt es auch 1963. In die Spannungen zwischen Ost und West mischen sich auch innere Machtkämpfe.¶ mehr
Auf dem Weg zur Einigung gibt es Rück- und Fortschritte: Frankreich legt sein Veto gegen einen Beitritt Großbritanniens in die EWG ein. Als eine seiner letzten Amtshandlungen unterzeichnet Bundeskanzler Adenauer mit Frankreichs Präsident de Gaulle den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag.¶ mehr
In den letzten Wochen des Jahres verliert die Bundesrepublik zwei Männer, die seit 1949 am Aufbau des Landes mitgewirkt haben: Innerhalb von zwei Tagen sterben Altbundespräsident Theodor Heuss und der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer.¶ mehr
Auch wenn es viele bedrohliche Situationen gibt, kann eine neue Berlin-Krise verhindert werden. Westdeutsche Politiker werben bei Staatsbesuchen überall auf der Welt um Verständnis für die Schicksalsfrage Deutschlands. mehr
Der neue Bundeskanzler Erhard hat eine Reihe innenpolitischer Probleme zu lösen. Zur ersten schweren Belastungsprobe der neuen Bundesregierung wird der Streit um die Renten für Kriegsopfer. In Baden-Württemberg kommt es einem Arbeitskampf in der Metallindustrie. mehr
Nach 14 Jahren im Amt tritt Bundeskanzler Konrad Adenauer zurück. Sein Nacholger wird Ludwig Erhard. In seiner Regierungserklärung bekennt sich Erhard zu den Grundsätzen der Politik seines Vorgängers.¶ mehr
In den drei Jahren seiner Amtszeit prägt John F. Kennedy einen neuen politischen Stil. In die Zeit seiner Regierung fallen die Kuba-Krise, die Allianz mit Lateinamerika und die Etablierung eines "heißen Drahts" in den Kreml. mehr
Im Juni erwirbt sich US-Präsident John F. Kennedy mit dem Ausspruch "Ich bin ein Berliner" die Sympathien der Deutschen. Im November wird Kennedy bei einem Besuch in Dallas, Texas, aus einem Hinterhalt erschossen.¶ mehr
Amerikanisch-sowjetische Verhandlungen über Berlin scheitern. Immer wieder flüchten Menschen aus Ost-Berlin in den Westteil der Stadt - ober- und unterirdisch. Der 18-jährige Peter Fechter wird bei der Flucht über die Mauer angeschossen und verblutet.¶ mehr
Dem Wirtschaftswachstum folgt eine Tarifkrise; Gewerkschaften fordern höhere Löhne. Erhard ruft zum "Maßhalten" auf.¶ mehr
Norddeutschlands schwerste Sturmflut seit 1855 sowie ein Grubenunglück im Saarland fordern Hunderte von Opfern.¶ mehr
Der US-Satellit Telstar ermöglicht Fernsehübertragungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Millionen Zuschauer verfolgen vor dem Fernseher bemannte Raumflüge.¶ mehr
Trotz weltweiter Proteste startet die Sowjetunion eine neue Atomversuchsreihe. Auch Amerika setzt seine Tests fort und zündet erstmals eine Wasserstoffbombe.¶ mehr
Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle entlässt Algerien in die Unabhängigkeit. Damit geht ein seit 1954 andauernder Krieg zu Ende.¶ mehr
Die EWG tritt in eine neue Etappe ein, die für die deutsche Agrarwirtschaft mit wichtigen Änderungen verbunden ist. Trotz langer Verhandlungen kann sich der Ministerrat nicht auf den Beitritt Großbritanniens einigen.¶ mehr
Adenauer und de Gaulle demonstrieren bei gegenseitigen Staatsbesuchen die deutsch-französische Versöhnung und Freundschaft. Die BRD, Großbritannien und Frankreich arbeiten bei der Ausbildung von Soldaten zusammen. Die USA verweigern der NATO eigene Atomwaffen.¶ mehr
Trotz vertraulicher Sondierungsgespräche mit den Vereinigten Staaten versucht die Sowjetunion, den Luftkorridor zwischen Berlin und der Bundesrepublik Deutschland zu stören. Die westlichen Verbündeten bekräftigen das amerikanische Verhalten und garantieren die weitere Freiheit Berlins.¶ mehr
Die USA bemühen sich um gute Beziehungen zu Lateinamerika und bieten ein Entwicklungshilfeprogramm an. Über zwanzig Staaten nehmen daran teil. Auch Deutschland unterstützt immer mehr arme Länder. In der Berlin-Frage gibt es keine Fortschritte.¶ mehr
Auf Kuba wird die Stimme der Castro-Gegner deutlicher. Tausende Kubaner flüchten nach Nordamerika. Nach Streitigkeiten um den US-Stützpunkt Guantanamo greifen Exil-Kubaner Castros Truppen in der Schweinebucht an.¶ mehr
Der Aufbau in Deutschland geht weiter voran. Doch die Teilung verfestigt sich. Politisch gibt es zwischen Ost und West keine Fortschritte.¶ mehr
Frankreich wird von Unruhen und Streiks in Atem gehalten. Das von Präsident de Gaulle angesetze Algerien-Referendum ergibt, dass der Großteil der Franzosen und Algerier die Unabhängigkeit des Maghreb-Staates wünscht. In Belgien und Italien sorgen innenpolitische Auseinandersetzungen für Unruhe.¶ mehr
In der Berlin-Frage gibt es weiterhin keine Einigung. Die DDR-Regierung verfestigt die Teilung der Stadt mit dem Bau der Mauer.¶ mehr
Der in Laos tobende Bürgerkrieg zwischen Regierung und Kommunisten droht eine weltweite Krise heraufzubeschwören. Eine internationale Kommission kann die Parteien zu einer Regierungskoalition bewegen. Die Vereinten Nationen bemühen sich zudem um die Einstellung der Atomwaffenversuche.¶ mehr
Staatsneubildungen und Unabhängigkeitsbestrebungen haben instablie Verhältnisse zur Folge. Südvietnam, Angola und Indien kommen nicht zur Ruhe. Und auch in Syrien und Kuwait ist die Lage prekär.¶ mehr
Der politische Alltag in Ost und West wird von den überwältigenden Erfolgen in der Raumfahrt in den Schatten gestellt. Die Sowjetunion schickt als erste Nation einen Menschen ins All.¶ mehr
Der sowjetische Staatspräsident Nikita Chruschtschow blockiert auf der UN-Vollversammlung in New York eine Regelung über die Zukunft Berlins.¶ mehr
Schon bald nach der Unabhängigkeit kommt es in der Republik Kongo zu schweren Unruhen. Die Vereinten Nationen greifen ein.¶ mehr
Der europäische Wirtschaftsraum wächst zusammen. Die Schändung der Kölner Synagoge und die Verhaftung von Adolf Eichmann wühlen die deutsche Vergangenheit auf. Zudem fordern weltweit zahlreiche Katastrophen Tote und Verletzte.¶ mehr
Die Sowjetunion sichert sich die Vormachtstellung im östlichen Lager. China konzentriert seine Machtbestrebungen dagegen auf Asien. In Südkorea und Japan kommt es zu Unruhen.¶ mehr
John F. Kennedy wird neuer Präsident der USA. Unterdessen bekundet Kuba unter Fidel Castro seine Sympathie für die Sowjetunion. 40.000 Kubaner fliehen in die USA. mehr
Italien kämpft mit fortwährenden Regierungskrisen, in der Türkei übernimmt das Militär die Macht. In den Monarchien Großbritannien und Belgien werden königliche Hochzeiten gefeiert.¶ mehr
In Algerien kommt es zu einem Bürgerkrieg zwischen französisch-stämmigen Siedlern und Moslems. Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle versucht zu vermitteln und kündigt eine Volksabstimmung an.¶ mehr
Die NATO arbeitet eng zusammen und führt gemeinsame Manöver durch. Frankreich wird mit einem Atomtest in der Sahara zur vierten Atommacht. Eine Abrüstungskonferenz in Genf scheitert an den unterschiedlichen Vorstellungen von Ost und West.¶ mehr
Die Spaltung Deutschlands und Berlins beschäftigt die Großmächte. Eine in Paris angesetzte Konferenz scheitert wegen des Abschusses eines amerikanischen Aufklärungsflugzeugs über der Sowjetunion.¶ mehr
Zahlreiche afrikanische Staaten erhalten die Unabhängigkeit von ihren europäischen Kolonialmächten. In Südafrika toben Kämpfe gegen die Rassentrennung.¶ mehr
Auf der westlichen Gipfelkonferenz in Paris einigen sich die Vertreter der USA, Englands, Frankreichs und der Bundesrepublik auf eine gemeinsame Marschroute in der Ost-West-Politik¶ mehr
US-Präsident Eisenhower macht eine zweite Weltreise, die ihn in 36.000 Kilometern quer durch Europa, Asien und Afrika treibt.¶ mehr
Die Spaltung Deutschlands ist immer wieder Thema. Die DDR führt eine eigene Fahne ein.¶ mehr
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