Einem Medienbericht zufolge will die EU-Kommission der Türkei insgesamt weitere 485 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Flüchtlingskrise auch während der Corona-Pandemie zu stemmen. mehr
In der Corona-Zeit hat sich die Zahl der Flüchtlingsankünfte in Italien verdreifacht. Dabei zeichnen sich neue Routen ab. Besonders betroffen sind, wieder einmal, Lampedusa und Sizilien. Von Jörg Seisselberg. mehr
Das EuGH-Urteil zu den ungarischen Transitzonen hat Folgen: Die rechtsnationale Regierung will die umstrittene Unterbringung für Asylbewerber abschaffen. Sie sei eine unzulässige Haft, hatten die Richter geurteilt. mehr
Eigentlich sollte Deutschland kranke und psychisch belastete Flüchtlingskinder aus den überfüllten Lagern in Griechenland aufnehmen. Doch genau das ist nach Recherchen von Report Mainz nicht geschehen. mehr
Aus Sorge vor einem Corona-Ausbruch im überfüllten Lager Moria haben die griechischen Behörden erneut Hunderte Geflüchtete aufs Festland bringen lassen. Vor allem Ältere und Familien durften Lesbos verlassen. mehr
Die Länder der EU nehmen nur wenige Flüchtlingskinder aus den Lagern in Griechenland auf. Von 1600 Schutzsuchenden ist längst nicht mehr die Rede. Politiker sollten vor Scham schweigen, meint Lothar Lenz. mehr
Wovor seit längerem gewarnt wurde, tritt nun ein: Das Coronavirus breitet sich in griechischen Flüchtlingslagern aus. Die Angst ist groß, dass es auch die überfüllten Lager auf den Inseln treffen könnte. mehr
Einen Monat lang war das Asylrecht in Griechenland ausgesetzt, nun können Flüchtlinge wieder Anträge stellen. Davon ausgenommen: zahlreiche Migranten, die erst vor Kurzem die Grenze überquert haben. Von Thomas Bormann. mehr
Die türkischen Behörden haben das Flüchtlingscamp an der türkisch-griechischen Grenze aufgelöst. Offenbar gab es auch Corona-Fälle im Camp. Wie es für die Menschen weitergeht, ist unklar. Von Christian Buttkereit. mehr
Die Coronavirus-Pandemie hat auch Folgen für die Aufnahme von Flüchtlingen. Das Innenministerium stoppt die sogenannten Resettlement-Programme. Asylbewerber an den EU-Außengrenzen würden aber nicht abgewiesen. mehr
Deutschland und Frankreich sind bereit, die EU-Mittel für den Flüchtlingspakt mit der Türkei aufzustocken. Das erklärte Kanzlerin Merkel nach einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. mehr
Mehrere EU-Staaten haben sich bereit erklärt, insgesamt 1600 Kinder und andere gefährdete Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufzunehmen. Für eine freiwillige Rückkehr in die Heimat will die EU Migranten Geld anbieten. mehr
Vier Jahre Haft wegen illegaler Einreise - in Griechenland werden Flüchtlinge in Schnellverfahren ohne Verteidiger abgeurteilt, wie Recherchen des Magazins Monitor ergaben. Das UNHCR kritisiert das Vorgehen deutlich. mehr
Hinter dem zynischen Vorgehen des türkischen Präsidenten Erdogan im Flüchtlingsstreit mit der EU steckt auch gerechter Zorn über die Hinhaltetaktik Brüssels, meint Holger Romann. Das führte dann auch zu einem unbequemen Treffen am Montag. mehr
Nach der Grenzöffnung zur EU wird der türkische Präsident Erdogan heute in Brüssel erwartet. Kommissionschefin von der Leyen stellte klar, die Grenzen blieben zu. Unter Bedingungen könnten weitere Hilfsgelder fließen. mehr
Angesichts der Not der Flüchtlinge in Griechenland einigten sich die Spitzen der Koalition auf die Aufnahme von 1000 bis 1500 besonders schutzbedürftiger Kinder. Auch ein zusätzliches Investitionspaket war Thema im Koalitionsausschuss. mehr
Außenminister Maas schließt weitere Flüchtlingshilfen für die Türkei nicht aus, stellt aber Bedingungen. Der türkische Präsident Erdogan reist heute zu Gesprächen nach Brüssel. mehr
Die Bilder von gestrandeten Flüchtlingen an der EU-Außengrenze schockieren. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet fordert im Bericht aus Berlin eine schnelle Lösung. Am Geld dürfe es nicht scheitern. mehr
Beim Versuch, die Ägäis nach Griechenland zu überqueren, hat die türkische Küstenwache 121 Migranten aufgegriffen und auf das Festland zurückgebracht. Die Tränengaseinsätze an der griechisch-türkischen Grenze gehen weiter. mehr
Die Lage an der türkisch-griechischen Grenze ist weiter angespannt - und der Ton zwischen beiden Ländern wird rauer. Griechenland verteidigte sein Vorgehen gegenüber Migranten und attackierte die Regierung in Ankara scharf. mehr
In Hamburg und Berlin sind Tausende Menschen gegen die EU-Flüchtlingspolitik auf die Straße gegangen. Sie forderten die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem türkisch-griechischen Grenzgebiet und aus griechischen Lagern. mehr
Die Aggressionen zwischen der Türkei und Griechenland im Flüchtlingsstreit nehmen zu. Auf beiden Seiten der Grenze wurde Tränengas eingesetzt. Präsident Erdogan ordnete an, Ägäis-Überfahrten der Migranten zu stoppen. mehr
Sieben Oberbürgermeister - ein Appell: In der Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingskindern fordern sie, es den Städten zu ermöglichen, freiwillig Flüchtlinge aufzunehmen. Damit steigt der Druck auf die Bundesregierung. mehr
Der Antrag auf Aufnahme von 5000 besonders Schutzbedürftigen aus griechischen Lagern ist im Bundestag zwar gescheitert, doch die Debatte ist nicht vom Tisch. Aus Kirchen, Sozialverbänden, aber auch der Politik selbst wächst der Druck. mehr
"Grenzen dicht" - das ist die Antwort der EU auf die Flüchtlingsfrage. Der Gedanke dahinter: Die EU opfert ein Stück Menschlichkeit und sichert so Wohlstand. Dafür verstößt sie bewusst gegen internationales Recht, meint C. Buttkereit. mehr
Der Fluss Evros trennt die Türkei und Griechenland. Für die syrischen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa ist er ein meist unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zu einem Leben voller Hoffnung. Von Karin Senz. mehr
Tausende Menschen harren an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei aus. Sie hoffen, es in die EU zu schaffen, doch die griechische Regierung will sie nicht einlassen. Die Verzweiflung wächst. Von Karin Senz. mehr
Nach der Grenzöffnung durch die Türkei sind bereits Hunderte in die EU geflohen - sie kamen auf griechischen Inseln an. Athen wirft Ankara vor, den Zustrom gezielt zu organisieren. Frontex schickt Verstärkung. mehr
Immer mehr Flüchtlinge in der Türkei ziehen an die griechische Grenze. Dort warten nach UN-Angaben bereits Tausende auf eine Gelegenheit, in die EU zu kommen. Griechenland versucht weiter, das zu verhindern. mehr
13.000 Flüchtlinge habe die Nacht bei eisigen Temperaturen an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland verbracht. Die Regierung in Ankara will sie nicht aufhalten. Die EU reagiert mit großer Sorge. mehr
Ausgerüstet mit Helm und Schutzschild stehen griechische Polizisten an der Grenze zur Türkei. Auf der anderen Seite hoffen Flüchtlinge auf die Einreise. Sie hatten sich nach Erdogans Äußerungen dorthin aufgemacht. Von Thomas Bormann. mehr
Noch sind die Grenzöffnungen nicht viel mehr als ein Gerücht. Doch für viele Flüchtlinge in der Türkei ist das bereits ein Versprechen: Hunderte haben sich in die Grenzregion zu Griechenland aufgemacht. Von Karin Senz. mehr
In der Türkei haben sich offenbar Hunderte Menschen auf den Weg Richtung europäischer Grenze aufgemacht - wohl auch, weil es Gerüchte über deren Öffnung gibt. Ein führender AKP-Politiker heizt die Situation laut Medien weiter an. mehr
Das Rettungsschiff "Open Arms" hat in Sizilien angelegt. Italien erlaubte den mehr als 360 Menschen an Bord, an Land zu gehen. Die Sorge wächst, dass aus Libyen bald wieder mehr Menschen fliehen könnten. mehr
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" mit mehr als 400 Flüchtlingen darf in den italienischen Hafen von Tarent einlaufen. Die Menschen an Bord des deutschen Schiffes "Alan Kurdi" werden nach Malta gebracht. mehr
Die EU-Innenminister beraten im kroatischen Zagreb einmal mehr über einen Verteilmechanismus für Flüchtlinge. Die Zeit drängt, denn die Lage an den Grenzen des Balkanstaates spitzt sich zu. Von Gudrun Engel. mehr
Das deutsche Rettungsschiff "Sea Watch 3" hat 59 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Zuvor waren etwa 60 Menschen vor der libyschen Küste an Bord genommen worden. mehr
In Deutschland sorgt die Frage, ob unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufgenommen werden sollten, für hitzige Diskussionen. Nun appelliert die EU-Kommission - erneut - an die EU-Staaten, sich solidarisch zu zeigen. mehr
Ein "nicht hilfreicher Vorschlag zu einem durchschaubaren Zeitpunkt": In der Debatte um die Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge hat Innenminister Seehofer Grünen-Chef Habeck "unredliche Politik" vorgeworfen. mehr
Mehr als 200 Menschen hat die "Ocean Viking" in dieser Woche an Bord genommen - nun durfte das Rettungsschiff im Hafen von Messina festmachen. Vor Lampedusa wurden nach einem Bootsunglück sieben Leichen geborgen. mehr
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