Nach pro-palästinensischen Protesten in Berlin-Neukölln und einen Angriff gegen eine jüdische Gemeinde in Berlin-Mitte reagiert die Politik deutlich - und ist sich fraktionsübergreifend einig. Von Oliver Neuroth. mehr
In der Nacht gab es einen Angriff mit Molotow-Cocktails auf eine Synagoge in Berlin-Mitte. Sie fühle sich nicht mehr sicher, sagt die Geschäftsführerin der Gemeinde, Anna Segal, im Interview mit dem RBB. mehr
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel kommt es auch in Deutschland vermehrt zu antisemitischen Vorfällen. Wo Antisemitismus beginnt und wie man dem erfolgreich vorbeugen kann, erklärt der Experte Hızarcı im Interview mit tagesschau.de. mehr
Der Krieg in Nahost hat auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland. Grünen-Politiker von Notz warnt davor, dass "andere Protagonisten" das ausnutzen könnten. Im Blick hat er dabei offenbar auch Russland. mehr
Die Zahl antisemitischer Vorfälle in London nimmt stark zu, einige jüdische Schulen ließen aus Sorge um die Sicherheit den Unterricht ausfallen. Premier Sunak nennt die Zahlen "widerlich". Von Christoph Prössl. mehr
Dass die Taten der Hamas-Terroristen in Berlin und andernorts bejubelt wurden, sorgt für Empörung. Die Integrationsbeauftragte von Neukölln, Balci, spricht von einer "traurigen Tatsache" - und begrüßt das geplante Verbot der Gruppe "Samidoun". mehr
Nach den Angriffen der Hamas auf Israel gab es in Deutschland öffentliche Sympathiekundgebungen für die Terroristen. Wann und wie kann der Staat einschreiten? Ein Überblick. Von C. Kehlbach und M. Bauer. mehr
In Deutschland haben rechte Gewalttaten und andere Angriffe zuletzt zugenommen. Die Entwicklung geht mit aufgeladenen politischen Debatten einher. Betroffen sind laut Beratungsstellen gleich mehrere Gruppen. Von T. Vorreyer. mehr
Sinti und Roma werden in Deutschland nach wie vor Ziel von Anfeindungen und Übergriffen. Zu diesem Ergebnis kommt die für Antiziganismus eingerichtete Meldestelle MIA. Diskriminierung findet demnach auch auf staatlicher Ebene statt. mehr
Anhänger aus dem "Reichsbürger"-Milieu haben bundesweit mehrere angeblich jüdische Vereine gegründet. Offenbar wollen sie sich so tarnen - und staatliche Gelder erhalten. Von Julian Feldmann. mehr
Die KZ-Gedenkstätte Dachau hat Bayerns Vize-Regierungschef Aiwanger gebeten, von einem Besuch abzusehen. Den hatte der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung vorgeschlagen. Zu neuer Kritik vom Zentralrat der Juden wollte sich Aiwanger nicht äußern. mehr
25 Fragen hatte Bayerns Ministerpräsident Söder seinem Vize geschickt, um die Vorwürfe um ein antisemitisches Flugblatt aus Schulzeiten aufzuklären. Am Abend lieferte Aiwanger die Antworten - jetzt ist Söder am Zug. mehr
Wegen eines antisemitischen Flugblatts aus Jugendtagen steht Bayerns Vize-Ministerpräsident Aiwanger weiter unter Druck. Kritik kommt vom Zentralrat der Juden und vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung. Aiwanger sei ein "schlechtes Vorbild". mehr
Bayerns Vize-Ministerpräsident Aiwanger hat nach parteiübergreifender Kritik wegen eines antisemitischen Flugblatts um Entschuldigung gebeten. Zugleich erhob er den Vorwurf, Ziel einer politischen Kampagne geworden zu sein. mehr
"Hubert Aiwanger hat zum ersten mal Bedauern geäußert", Astrid Halder, BR, zum Statement des bayerischen Vize-Ministerpräsidenten mehr
Hubert Aiwanger, Freie Wähler/stellv. Ministerpräsident Bayern, weist Vorwürfe zurück in Flugblatt-Affäre mehr
Astrid Halder, BR, zu den neuesten Entwicklungen rund um die Flugblatt-Affäre Aiwanger mehr
Hollywood-Star Bradley Cooper wird für seine Darstellung des Komponisten Leonard Bernstein in "Maestro" kritisiert: Er bediene mit einer Nasenprothese jüdische Stereotype. Nun haben Bernsteins Kinder reagiert. Von Nils Dampz. mehr
Jahresbericht Antisemitismus: Leichter Rückgang bei Straftaten gegen Juden mehr
Die Zahl der antisemitisch motivierten Vorfälle in Deutschland ist mit 2.480 Fällen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Der Bundesverband Rias registrierte allerdings so viele Fälle extremer Gewalt wie nie zuvor. mehr
Judenfeindliche Sprüche im Klassenzimmer oder Klischees in Schulbüchern: Antisemitismus zeigt sich auch an den Schulen. Der Antisemitismus-Beauftragte Klein warnt vor Judenhass und fordert eine Meldepflicht für solche Vorfälle. mehr
Er gilt als Ikone in der Szene der Corona-Kritiker - trotz seiner antisemitischen Äußerungen: Nun hat das Amtsgericht Plön den Mediziner Bhakdi vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen. Die jüdische Werteinitiative ist entsetzt. Von Wulf Rohwedder. mehr
Antijüdische Fußballfans, Anfeindungen, Übergriffe: In den Niederlanden nimmt Antisemitismus zu. Gerade bei Jüngeren ist Holocaust-Relativierung wieder salonfähig. Woran liegt es, und was kann dagegen unternommen werden? Von M. Schneider. mehr
Sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den Antisemitismus-Skandal um die documenta untersucht. Ihr Urteil: Weder seien die Vorwürfe überraschend gekommen noch habe sich die Leitung der Kunstschau angemessen damit auseinandergesetzt. mehr
Das Wiesenthal-Zentrum hat die schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres angeprangert: An der Spitze steht Rapper Kanye West, auch die Kunstausstellung documenta ist vertreten. In Deutschland würden Tabus weiter gebrochen, hieß es. mehr
Auch in Brüssel ist das Entsetzen über die antisemitischen Äußerungen von Palästinenserchef Abbas groß. Für Brüssel ist es ein bekanntes Problem - auch, weil die EU der größte Geldgeber für die Palästinenser-Behörde ist. Von Helga Schmidt. mehr
Beschimpfungen, Bedrohungen und auch extreme Gewalt: Im Jahr 2021 wurden laut Experten 2738 antisemitische Vorfälle in Deutschland erfasst. Eine Rolle spielten dabei auch die Corona-Proteste. mehr
Das Banner eines indonesischen Künstlerkollektivs auf der documenta sorgt für scharfe Kritik. Kulturstaatsministerin Roth sprach von einer "antisemitischen Bildsprache" und forderte Konsequenzen. Inzwischen reagierten die Organisatoren. mehr
Gegen den Corona-Maßnahmenkritiker Sucharit Bhakdi ist Anklage wegen Volksverhetzung erhoben worden. Ihm werden antisemitische Äußerungen vorgeworfen. Dies könnte ihn auch seinen Professorentitel kosten. Von W. Rohwedder. mehr
Während der Corona-Pandemie hat sich der Antisemitismus in Deutschland laut Verfassungsschutz deutlich verstärkt. Verschwörungserzählungen, Holocaust-Verharmlosung und Israelkritik verbreiten sich demnach nicht mehr nur am politischen Rand. mehr
Eine globale Verschwörung sei Corona, das Ziel sei eine totalitäre Diktatur oder sogar ein Genozid: Solche Verschwörungslegenden sind eine neue Verpackung für alte antisemitische Mythen. Von Patrick Gensing. mehr
Die Ermittlungen gegen den Kritiker der Corona-Maßnahmen, Bhakdi, wegen Volksverhetzung gehen nun doch weiter. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig hat das Verfahren nach einer Beschwerde übernommen. Von Wulf Rohwedder. mehr
"Das Volk der Juden" habe von den Nazis das "Erzböse" gelernt und "umgesetzt", so äußerte sich der Ex-Bundestagskandidat Bhakdi. Die Staatsanwaltschaft Kiel sieht darin keine strafbare Volksverhetzung. Von Wulf Rohwedder. mehr
Auf Demonstrationen von "Querdenkern" werden Maßnahmen gegen die Pandemie immer wieder mit dem NS-Terror gleichgesetzt. Diese Form des Antisemitismus verfestige sich, warnen Fachleute - und fordern Konsequenzen. Von Patrick Gensing. mehr
Experten warnen eindringlich vor einer Verharmlosung von Verschwörungsmythen. Eine vom AJC in Auftrag gegebene Untersuchung dokumentiert, wie in der Corona-Pandemie antisemitische Legenden verbreitet wurden. mehr
Der ehemalige Grünen-Politiker Beck ist seit mehr als einem Jahr Ziel von Beleidigungen durch den Verschwörungsideologen Attila Hildmann. Vor Gericht erzielte Beck nun einen Erfolg gegen Hildmann. Von Sascha Adamek und Silvio Duwe. mehr
Immer wieder fallen Kritiker der Coronamaßnahmen durch antisemitische Äußerungen oder NS-Relativierungen auf. Der Bundestagskandidat Bhakdi hat mit aktuell verbreiteten Aussagen in der Hinsicht eine neue Dimension erreicht. Von Wulf Rohwedder. mehr
In der Corona-Pandemie hat sich das Erscheinungsbild des Antisemitismus in Deutschland verändert. Das geht aus Zahlen des Verbandes Rias hervor. Zugenommen hat demnach die offen gezeigte Judenfeindlichkeit - etwa bei Demos. mehr
Im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus hat der Bundestag mehrere Gesetzespakete beschlossen: So steht künftig die Verbreitung von "Feindeslisten" unter Strafe. Das Parlament billigt zudem Verschärfungen beim Stalking. mehr
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