Knapp drei Wochen saß die italienische Reporterin Sala im Iran in Einzelhaft. Nun ist sie laut der italienischen Regierung wieder frei. Womöglich stand ihr Fall in Verbindung mit der Festnahme eines Iraners in Mailand. mehr
Die Zahl der Hinrichtungen im Iran ist weiter gestiegen: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 900 Menschen hingerichtet - so viele wie seit 2015 nicht mehr. Die UN warnen vor einer "zutiefst beunruhigenden" Entwicklung. mehr
Der Iran wirft der italienischen Journalistin Sala Verstöße gegen Mediengesetze des Landes vor - ohne sich im Detail zu äußern. Italiens Regierungschefin Meloni fordert die Freilassung der 29-Jährigen. mehr
Im Fall der im Iran inhaftierten italienischen Journalistin Sala ist ein Video aufgetaucht, das sie im Iran aufgezeichnet haben soll. Es könnte in Zusammenhang mit ihrer Festnahme stehen. Von Tina Fuchs. mehr
Seit mehr als einer Woche befindet sich eine italienische Reporterin in den Händen der iranischen Behörden. Noch ist unklar, was ihr zur Last gelegt wird. Das italienische Außenministerium bemüht sich um ihre Freilassung. mehr
Der iranische Präsident Peseschkian hatte im Wahlkampf ein baldiges Ende der Internetsperren versprochen. Nun gibt es erste Fortschritte: Whatsapp und Google Play wurden freigeschaltet - und schon bald sollen weitere Apps folgen. mehr
Der Umbruch in Syrien wirkt sich auf den ganzen Nahen Osten aus. Im Iran hoffen viele, dass sich nun Grundlegendes ändert. Die Machthaber geben sich nach außen stark - Analysten sehen das Regime allerdings geschwächt. Von Uwe Lueb. mehr
Alle bewaffneten Gruppen in Syrien sollen ihre Auflösung bekanntgeben: Das hat Milizenchef al-Scharaa öffentlich angekündigt. Es solle keine Waffen außerhalb von staatlicher Kontrolle geben. Außerdem will er den Einfluss im Libanon zurückfahren. mehr
Mit seinem Veto hat der iranische Präsident Peseschkian die Umsetzung eines geplanten Kopftuchgesetzes vorerst verhindert. Das Vorhaben der islamistischen Hardliner soll nun noch einmal von der politischen Führung überprüft werden. mehr
Die nach einem YouTube-Konzert festgenommene iranische Sängerin Ahmadi ist wieder auf freiem Fuß. Im Streit um das vom Parlament beschlossene Kopftuchgesetz hat Irans Präsident Peseschkian sein Veto eingelegt. mehr
Mit einem Livekonzert - in einem ärmellosen Kleid und ohne Kopftuch - sorgte die Musikerin Parastu Ahmadi im Iran für Aufsehen. Wenige Tage nach dem Konzert wurde sie verhaftet. Nun drohen ihr harte Strafen. mehr
Der Iran verliert immer mehr Verbündete. Hamas und Hisbollah haben schwere Niederlagen erlitten. Und nun ist mit Assad in Syrien der engste Verbündete gestürzt worden. Die Reaktionen in Teheran zeugen von Ratlosigkeit und Angst. Von Ulrich Pick. mehr
In verblüffend kurzer Zeit ist das Assad-Regime nach Jahren des Bürgerkriegs zusammengebrochen. Wie kam es zur Eroberung von Damaskus durch die Rebellen, und was bedeutet das nun für das Land und die Region? mehr
Der Sturz Assads betrifft auch die Türkei. Sie hat über die Jahre verschiedene Kräfte in Syrien unterstützt oder toleriert - und muss nun umdenken. Das gilt auch für den Iran. Wie wird der Machtwechsel in beiden Ländern aufgenommen? Von A. Schmit. mehr
Schon länger stellt der Iran Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent her. Nun warnt die Internationale Atomenergieagentur, dass Teheran die Produktionskapazität deutlich hochfahren will. Das Material wäre fast waffentauglich. mehr
Zuletzt hatten sich die Kämpfe im Norden Syriens von Aleppo auf die viertgrößte Stadt des Landes, Hama, verlagert. Dort konnten Assads Truppen mit Unterstützung seiner Verbündeten die Offensive der Dschihadisten nun vorerst stoppen. mehr
Die seit drei Jahren inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi ist nach Angaben ihres Anwalts vorübergehend freigelassen worden. Hintergrund sei eine medizinische Untersuchung nach der Entfernung eines Tumors. mehr
Die Offensive der Dschihadisten setzt Syriens Machthaber Assad weiter unter Druck. Um dem standzuhalten, ist er auf Unterstützung von Verbündeten angewiesen. Nun zeigte sich Irans Außenminister offen dafür, Soldaten ins Land zu schicken. mehr
Die Dschihadisten in Syrien haben die Schwäche Russlands, des Iran und der Hisbollah genutzt, um Assads Armee zu überrumpeln, meint Nahost-Experte Steinberg. Die Offensive sei möglicherweise Teil einer größeren Strategie der Türkei. mehr
Nach den plötzlichen Angriffen von islamistischen Rebellen will Machthaber Assad zurückschlagen. Unterstützung bekommt er nun von pro-iranischen Milizen aus dem Irak. Und auch Russland greift in Syrien ein. mehr
Syriens Machthaber Assad hat islamistischen Rebellen in dem Land den Kampf angesagt. Irans Außenminister versicherte ihm bei einem Treffen die Unterstützung seines Landes. Die russische Luftwaffe flog erneut Angriffe auf die besetzen Gebiete. mehr
Der Iran will Tausende neue Zentrifugen zur Urananreicherung in seinen Atomanlagen installieren. Das geht aus dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde hervor. In Genf soll es wohl dazu ein Treffen mit westlichen Diplomaten geben. mehr
Die Internationale Atomenergieorganisation erhöht den Druck auf den Iran. Das Führungsgremium der Behörde beschloss eine Resolution, in der Teheran aufgefordert wird, offene Fragen zu seinem Atomprogramm zu beantworten. Der Iran hatte davor gewarnt. mehr
Vor fünf Jahren protestierten im Iran Tausende Menschen, der Staat ging brutal gegen sie vor. Heute hat sich die Situation für viele in jeder Hinsicht verschlechtert. Gerade für Frauen ist es noch düsterer geworden. Von Katharina Willinger. mehr
Wie weit ist der Iran bei der möglichen Entwicklung einer Atombombe? Diese Sorge heizt den Nahost-Konflikt an. Die Internationale Atomenergiebehörde sieht nach Verhandlungen in Teheran nun Zeichen für eine Entspannung. mehr
Europäische Geheimdienste gehen davon aus, dass China den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit Drohnen unterstützt. Außenministerin Baerbock fordert harte Konsequenzen - Peking dementiert. mehr
In einem Gerichtsprozess gegen zwei mutmaßliche IS-Terroristen in Jena führen Spuren in den Iran. Nach MDR-Recherchen sollen die Angeklagten von dort mit einem Anschlagsplan auf das schwedische Parlament betraut worden sein. mehr
Wenige Wochen vor der US-Wahl soll der Iran einen Anschlag auf Donald Trump angeordnet haben. Einer Anklageschrift des Justizministeriums zufolge war das Motiv Rache für die Tötung des iranischen Top-Generals Soleimani. mehr
Vor rund einer Woche hatten Irans Staatsmedien die Vollstreckung des Todesurteils gegen den Deutsch-Iraner Sharmahd verkündet. Nun ließ die iranische Justiz eine neue Darstellung zu den Todesumständen verbreiten. mehr
Die Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd löste Entsetzen aus - auch bei der Bundesregierung. Deutschland schloss die iranischen Konsulate. Doch der Tochter des Hingerichteten gehen die Reaktionen nicht weit genug. mehr
Kontakte zwischen den USA und dem Iran gibt es kaum. Über Umwege hat die US-Regierung dem Iran laut Medien nun eine Warnung zukommen lassen: Bei einem neuen Angriff auf Israel werde man den Verbündeten nicht zur Zurückhaltung bewegen können. mehr
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd wiederholt das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für den Iran. Vor allem Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschaft seien durch die "Geiselpolitik" Teherans gefährdet. mehr
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd hat Außenministerin Baerbock weitere Sanktionen angekündigt. Die drei iranischen Generalkonsulate werden geschlossen, die Botschaft in Berlin bleibt offen. Teheran reagierte mit Protest. mehr
Stefan Stuchlik, ARD Berlin, zur Schließung iranischer Generalkonsulate nach Hinrichtung eines Deutsch-Iraners mehr
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd hat das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen Botschaft einbestellt. Außenministerin Baerbock sagte, man behalte sich weitere Maßnahmen vor. Was wäre möglich? Von C. Nagel. mehr
Die Bundesregierung zieht nach der Hinrichtung des deutschen Staatsbürgers Sharmahd im Iran erste Konsequenzen. Das Auswärtige Amt bestellte den Leiter der iranischen Botschaft ein. Weitere Maßnahmen könnten folgen. mehr
"Tiefpunkte in den Beziehungen zum Iran", Demian von Osten, ARD Berlin, zu Reaktionen auf Hinrichtung von Deutsch-Iraner im Iran mehr
"Auf das Schärfste" hat die Bundesregierung die Vollstreckung des Todesurteils gegen Djamshid Sharmahd im Iran verurteilt. Die EU drohte mit "Maßnahmen". Sharmahds Tochter forderte Konsequenzen - und keine Beileidsbekundungen. mehr
Vor vier Jahren wurde der Deutsch-Iraner Sharmahd in den Iran verschleppt. Die Justiz warf ihm Terrorismus vor und verurteilte ihn 2023 zum Tode. Nun wurde er hingerichtet - trotz internationaler Kritik. mehr
In strategischen Fragen hat Irans Staatsoberhaupt Chamenei das letzte Wort. Seine erste Reaktion auf Israels Angriff fällt ungewöhnlich moderat aus. Israels Premier spricht hingegen von einem "präzisen und mächtigen" Schlag. mehr
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