In der ersten Sitzung nach der Zwangspause des britischen Parlaments hat sich auch Premier Johnson den Abgeordneten gestellt. Doch keinesfalls mit Demut, stattdessen mit altbekannten Forderungen. mehr
Die Zwangspause für das Unterhaus ist aufgehoben - das Parlament ist wieder zusammengekommen. Premier Johnson wird sich auf unangenehme Fragen einstellen müssen. mehr
Das Urteil des obersten britischen Gerichts gegen die Zwangspause des Parlaments ist eine Sensation, meint Annette Dittert. Es festige die Demokratie, doch einem Premier Johnson biete es trotzdem keinen Einhalt. mehr
Für Labour steht fest: Premier Johnson muss nach der Niederlage vor dem Supreme Court abtreten. Zum Brexit will die Partei aber keine klare Position beziehen. Das sollten die Briten lieber nochmal selbst tun. mehr
Auch das Oberhaus wird das Gesetz gegen einen ungeregelten Brexit wohl verabschieden - doch Johnson weigert sich weiter, die EU um eine Fristverlängerung zu bitten. Am Montag will er erneut über Neuwahlen abstimmen lassen. mehr
Mehr Polizisten, bessere Krankenhäuser, schnelles Internet - und natürlich den Brexit am 31. Oktober. In seiner ersten Rede als Premier versprach Johnson allerhand. Wie das gehen soll, verriet er aber nicht. Von Rolf Büllmann. mehr
Boris Johnson wird heute von Königin Elizabeth II. formell zum neuen britischen Premierminister ernannt. Ab dann droht die große Planlosigkeit in der Downing Street, wie Annette Dittert analysiert. mehr
Auf dem Weg zum Brexit hat Boris Johnson nur riskante Optionen, sagt Politikwissenschaftler Clarkson im NDR-Interview. Für Neuwahlen sieht er die Tories unzureichend gerüstet. Außerdem lauere dann eine noch größere Gefahr. mehr
Lange Zeit trauten viele Tories Johnson kein wichtiges Amt zu. Mit der Wahrheit nahm er es nie so genau, er galt als Leichtfuß und Großmaul und ließ kein Fettnäpfchen aus. Jetzt wird er Premierminister. Von J.-P. Marquardt. mehr
Johnson ist noch nicht Premierminister, da formiert sich bereits Widerstand im britischen Parlament: Aus Sorge vor einem No-Deal-Brexit haben Gegner eine List angewandt. Ob sie funktioniert, ist unklar. mehr
Der als Favorit für die Nachfolge der britischen Premierministerin May gehandelte Brexit-Hardliner Johnson will die EU zu weiteren Zugeständnissen zwingen: Er droht, die vereinbarten Ausstiegszahlungen zurückzuhalten. mehr
Es war eine gewaltige Zahl, von der Boris Johnson 2016 sprach: 350 Millionen Pfund gingen wöchentlich an die EU. Das war nur die halbe Wahrheit. Vor Gericht muss er dafür aber nicht geradestehen. mehr
Der Streit zwischen der EU und Großbritannien über die Kosten des Brexits verschärft sich zusehends. Außenminister Johnson hat nun einen neuen Vorschlag vorgelegt. Brüssel solle die gesamten Kosten übernehmen - und dafür nennt er Gründe. mehr
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