
Berlin Brand in Kreuzberg: Mutter und Sohn per Drehleiter gerettet - Haus zwei Tage gesperrt
Mehr als 100 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr mussten in der Nacht zu einem Brand in Kreuzberg ausrücken. Die Bewohner konnten sich retten und dürfen nun offenbar vorerst ihr Haus nicht betreten.
Die Berliner Feuerwehr hat in Kreuzberg einen Dachstuhlbrand gelöscht. Wie ein Feuerwehrsprecher dem rbb am Montagmorgen sagte, ging kurz nach 2 Uhr in der Nacht der Notruf ein. Ein Dachgeschoss habe aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen.
Als die Feuerwehr mit mehr als 100 Einsatzkräften am Unglücksort eintraf, loderten die Flammen im Hinterhaus bereits weithin sichtbar. Die meisten Bewohner des Mehrfamilienhauses am Lausitzer Platz konnten sich aus ihren Wohnungen ins Freie retten. Derzeit prüfen Statiker das Gebäude, wie eine Sprecherin der Feuerwehr dem rbb am Nachmittag mitteilte. Einsturzgefahr bestehe nicht, weitere Ergebnisse lägen noch nicht vor.
Anwohner dürfen Haus zwei Tage nicht betreten
Mit Drehleitern konnten zwei Menschen unverletzt von einem Balkon geholt werden. Nach rbb-Informationen handelt es sich dabei um eine Mutter und ihren sieben Jahre alten Sohn. Weitere Menschen wurden von den Einsatzkräften zu Fuß und unter Atemschutz aus dem Wohnhaus geholt.
Anschließend brachten die Feuerwehrleute den Dachbrand schnell unter Kontrolle. Schwerwiegend verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe wurden zunächst nicht gemacht.
Die Bewohner wurden nach Angaben der Polizei vorübergehend in einem Wärmebus untergebracht. Bewohner sagten dem rbb, dass die Schäden beträchtlich seien - ihren Angaben nach dürfen sie das Haus für mindestens zwei Tage nicht betreten. Von offizieller Seite wurde diese Zeitangabe nicht bestätigt.
Sendung: rbb24, 31.03.2025, 13:00 Uhr