Symbolbild: Eine Strassenbahn in Berlin am 28.03.2025. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)

Berlin 19 statt 9 Euro monatlich: Berliner Sozialticket kostet ab sofort mehr als doppelt so viel

Stand: 01.04.2025 07:33 Uhr

Mit dem sogenannten "Berlin-Ticket S" können Menschen mit wenig Geld den öffentlichen Personennahverkehr im Berliner Stadtgebiet nutzen. Ab sofort wird es nach Plänen des Senats teurer. Kritik kommt von der Linken.

Das Berliner Sozialticket für Bus und Bahn ist seit Dienstag deutlich teurer. Der Fahrschein kostet ab sofort monatlich 19 statt 9 Euro.
 
Der Preissprung ist Teil der Haushaltssanierung des Senats. Bis Ende 2022 lag der Preis noch bei 27,50 Euro. Danach wurde er auf 9 Euro gesenkt.

Blick auf das Bahnsteig-Schild am Bahnhof Berlin-Schöneweide (Quelle: dpa/Sascha Steinach)
Signalstörung an Berliner S-Bahn behoben - S85 fährt am Montag nicht mehr
mehr

Linke: "sozialpolitischer Skandal"

Mit dem sogenannten "Berlin-Ticket S" können Menschen mit wenig Geld den öffentlichen Personennahverkehr im Berliner Stadtgebiet nutzen. Laut Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) ermöglicht der Fahrschein Mobilität und Teilhabe.
 
Die Berliner Linke hatte die Preiserhöhung zuletzt als "sozialpolitischen Skandal" kritisiert. Der Senat aus CDU und SPD befördere damit die soziale Spaltung in der Stadt.

Sendung: rbb Fritz, 01.04.2025, 7 Uhr