
Thüringen Rechtsstreit beigelegt - Imbiss im Zoo Erfurt wird weiterbetrieben
Der Streit um die Gastronomie im Erfurter Zoo ist beigelegt. Zooparkleitung und Gastronom haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Danach darf der Betreiber bis Ende 2028 das Bistro "Hakuna Matata" weiter bewirtschaften.
Der Streit um die Gastronomie im Erfurter Zoo ist endgültig beigelegt. Zoopark-Leitung und Gastronom haben laut Landgericht den Vergleich nicht widerrufen. Damit werde der Vergleich wirksam, auf den sich beide Parteien in der mündlichen Verhandlung geeinigt hatten.

Seit dem 1. Januar 2025 ist Jan Schleinitz neuer Zoodirektor in Erfurt.
Danach darf der Gastronomie-Betreiber bis Ende 2028 das Bistro "Hakuna Matata" samt Biergarten auf dem Plateau weiter bewirtschaften. Seine Außenstellen wie den Savannen-Imbiss und den Imbiss auf dem Bauernhof muss der Pächter jedoch im kommenden Jahr räumen.
Kritik an Imbiss-Angebot im Zoo
Die Stadt hatte nach wiederholter Kritik an der Versorgung im Zoo dem Pächter im vorigen Sommer gekündigt. Nachdem der Betreiber, die Erfurt Catering GmbH, gegen die Kündigung Widerspruch eingelegt hatte, ging die Stadt mit einer Räumungsklage dagegen vor.
Der Pächter war jedoch nicht ausgezogen und hatte den Gastro-Imbiss "Hakuna Matata" weiter betrieben. Deshalb hatte die Stadt den Pächter verklagt.

Zooparkleitung und Gastronomie haben sich auf einen Vergleich geeinigt.
Vergleich: Stadt höher an Umsatz beteiligt
Der Vergleich schließt eine höhere Beteiligung der Stadt Erfurt am Umsatz ein. Von jedem verdienten Euro fließen künftig 16 Prozent in die Stadtkasse. Zuvor gab es eine Staffel-Beteiligung, die zwischen zehn und 14 Prozent schwankte.
MDR (fno)