
Schleswig-Holstein Rechtsextreme Gesänge bei Konzert in Nordhastedt?
Nach mutmaßlich rechtsextremen Gesängen prüft die Staatsanwaltschaft den Fall. Partei-Jugendorganisationen beziehen Stellung.
Nachdem es bei einem Konzert am vergangenen Wochenende in Nordhastedt (Kreis Dithmarschen) rechtsextreme Gesänge gegeben haben soll, prüft die Staatsanwaltschaft Itzehoe (Kreis Steinburg) den Fall. Ein Sprecher bestätigte, dass die Polizei Informationen weitergegeben habe. Ein Video soll zeigen, wie Männer auf einem Konzert, das der rechten Szene zuzuordnen sei, rechtsextreme Parolen skandiert haben sollen.
Jugendorganisationen von CDU, Grünen und FDP nehmen Stellung
Aufgrund des Vorfalls haben die Jugendorganisationen der CDU, der FDP und der Grünen eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es, der Vorfall in Nordhastedt sei ein alarmierendes Beispiel für den erstarkenden Rechtsextremismus in der Region. Wer solche Parolen dulde oder verharmlose, stehe außerhalb des demokratischen Grundkonsenses.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 03.04.2025 | 16:30 Uhr