
Sachsen Überwachungszone nach Ausbruch der Vogelgrippe in Grimma aufgehoben
Nach dem Ende der Schutzzone wegen der ausgebrochenen Vogelgrippe ist nun auch die Überwachungszone in Grimma aufgehoben worden. Das teilte das Landratsamt des Landkreises Leipzig am Dienstag mit.
Nach einem Vogelgrippe-Ausbruch in einem Geflügelbetrieb in Grimma wird die Anfang März eingerichtete Überwachungszone aufgehoben. Das teilte das Landratsamt des Landkreises Leipzig mit. In der Zone waren unter anderem Geflügelausstellungen verboten, das Geflügel musste in geschlossenen Ställen beziehungsweise geschützten Volieren gehalten und der Gesundheitszustand der Tiere genau beobachtet werden.

Anfang März war in einem Betrieb im Landkreis Leipzig bei Geflügel die sogenannte Vogelgrippe nachgewiesen worden. (Archivbild)
Aufhebung auch im Landkreis Mittelsachsen
Da sich die Beobachtungszone über zehn Kilometer erstreckte, waren auch der nördliche Teil der Stadt Leisnig sowie zahlreiche Leisniger Ortsteile betroffen, darunter Naunhof, Naundorf und Zschockau. Außerdem befanden sich zwei Ortsteile von Großweitzschen im Radius. Wie das Landratsamt Mittelsachsen mitteilte, ist die Überwachungszone auch in diesen Bereichen aufgehoben.
Betrieb im Grimmaer Ortsteil Köllmichen betroffen
Ende Februar war ein Verdachtsfall im Grimmaer Ortsteil Köllmichen durch Tests bestätigt worden. In einem Betrieb mit rund 100 Vögeln wurde die Geflügelpest nachgewiesen. Um eine Verbreitung der Seuche zu verhindern, wurden die Tiere getötet. Zudem war eine Überwachungszone um den Ausbruchsort eingerichtet worden.
Institut: Risiko weiterhin hoch
Das Friedrich-Löffler-Institut schätzt das Geflügelpest-Risiko nach eigenen Angaben derzeit als hoch ein. Zuletzt ist am vergangenen Sonnabend ein Ausbruch der Geflügelpest bei gehaltenen Vögeln im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt festgestellt worden.
MDR (sme)/dpa