Arbeiten an den Tunneln auf der Autobahn D8 (E55) zwischen Dresden und Prag vor der Grenze zu Deutschland

Sachsen Autobahntunnel in Tschechien Richtung Prag eine Woche gesperrt

Stand: 01.04.2025 15:19 Uhr

Kein Aprilscherz: Seit dem 1. April sind zwei Autobahntunnel gleich hinter der Grenze Richtung Prag wegen Bauarbeiten gesperrt. Eine Woche lang werden die Autofahrer über das Erzgebirge umgeleitet.

Von MDR SACHSEN

Wegen Bauarbeiten kommt es auf der Autobahn zwischen Dresden und Prag ab dem 1. April zu Verkehrsbehinderungen. Auf tschechischer Seite sind zwei Tunnel mit einer Gesamtlänge von zweieinhalb Kilometern eine Woche lang in beiden Richtungen gesperrt, wie die tschechische Autobahndirektion mitteilte. Für Pkw- und Lkw-Fahrer sind Umleitungsstrecken durch das Erzgebirge ausgeschildert, die aber über schmale und teils unübersichtliche Straßen führen.

Arbeiten an den Tunneln auf der Autobahn D8 (E55) zwischen Dresden und Prag vor der Grenze zu Deutschland

Vom 1. bis 7. April bleiben zwei Tunnel an der D8 in Tschechien wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.

Weitere Vollsperrungen geplant

Die tschechische Autobahn D8 schließt an die A17 auf sächsischer Seite an. Rund 140 Beamte sind nach Angaben der tschechischen Polizei vor Ort, um den Verkehr zu regeln. Nach der einwöchigen Vollsperrung soll der Verkehr monatelang in beide Richtungen durch jeweils eine der beiden Tunnelröhren geführt werden. Zudem sind weitere Vollsperrungen für Anfang Juli und Oktober geplant. 

Gesperrte Autobahntunnel sorgen für Behinderungen

Tunnel werden saniert

Grund für die mehrfachen Sperrungen ist die umfangreiche Sanierung beider Tunnel. Erneuert oder repariert werden unter anderem die Notgehwege, die Entwässerung, die Feuerschutztüren und die Entrauchung der Rettungswege. Hinzukommt eine neue Verkehrsbeschilderung.

Der Panenská-Tunnel ist mit 2.168 Metern der längste Autobahntunnel Tschechiens. Nach Angaben der tschechischen Autobahndirektion soll dort nach Abschluss der Bauarbeiten die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 auf 100 Stundenkilometer angehoben werden.

MDR (tb/vis)/ dpa