Ein Polizist hält eine Verkehrskelle in den Händen

Saarland Saarländer befürworten die Grenzkontrollen zur Begrenzung von Zuwanderung

Stand: 03.04.2025 06:00 Uhr

Kontrollen an der Grenze sind auch im Saarland seit vergangenen Herbst die tägliche Realität. Im Saarlandtrend halten die meisten Befragten sie für ein richtiges Mittel, um Zuwanderung zu begrenzen.

Seit September 2024 kontrolliert die Bundespolizei an den saarländischen Landesgrenzen nach Frankreich und Luxemburg. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte sie für sechs Monate angeordnet, um illegale Zuwanderung zu begrenzen.

Die meisten Befragten im aktuellen Saarlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag des Saarländischen Rundfunks halten die Kontrollen für eine geeignete Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen. Sieben von zehn Saarländerinnen und Saarländern gaben das an.

Frage: Um illegale Zuwanderung nach Deutschland zu reduzieren, führt die Bundespolizei seit Herbst an allen Außengrenzen, so auch im Saarland, Kontrollen durch. Bitte geben Sie an, ob Sie den folgenden Aussagen eher zustimmen oder eher nicht zustimmen.

Vor allem Pendler hatten wegen der Kontrollen lange Staus im Berufsverkehr befürchtet. Die meisten Befragten gaben nun aber an, sie eher nicht als Einschränkung im Alltag zu empfinden.

Über dieses Thema berichtet der SR auch in sämtlichen Informationssendungen in Radio und Fernsehen am 03.04.2025.

Zur Datenerhebung

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte im Saarland
Erhebungsmethode: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung Erhebungszeitraum: 25. bis 28. März 2025
Fallzahl: 1.132 Befragte (738 Telefoninterviews und 394 Online-Interviews)
Gewichtung: Nach soziodemographischen Merkmalen und Rückerinnerung Wahlverhalten
Schwankungsbreite: 2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent; 3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent