
Saarland Rehlinger sieht in Niederlanden wichtigen Partner für das Saarland
Die saarländische Ministerpräsidentin und Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat ihren zweitägigen Besuch in den Niederlanden abgeschlossen. Auf der Agenda standen vor allem politische Gespräche und Termine zu Wirtschaftsthemen.
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) war am Mittwoch in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin zu einem zweitägigen Besuch in die Niederlande gereist. In Den Haag wurde sie vom niederländischen König Willem-Alexander und dem Ministerpräsidenten Dick Schoof empfangen.
Termine in Rotterdam und Den Haag
Schwerpunkte der Reise waren politische Gespräche und Wirtschaftsthemen. In Rotterdam hat Rehlinger den Hafen besichtigt, er ist der größte Seehafen Europas und eine zentrale Wasserstoffdrehscheibe.
Der Hafen von Rotterdam sei für die Logistik der saarländischen Stahlindustrie von hoher Bedeutung, so die Ministerpräsidentin. "In Zukunft wird Wasserstoff noch eine deutlich größere Rolle spielen. Wir wollen die Potenziale, die Rotterdam auch für das Saarland bietet, noch stärker nutzen und deshalb beim Ausbau der nötigen Infrastruktur und der Anbindung eng zusammenarbeiten."
Darüber hinaus stand ein Besuch am Sitz des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag an.
Rechts-konservative Regierung an der Macht in den Niederlanden
In den Niederlanden hatten sich Mitte vergangenen Jahres nach einer schwierigen, monatelang andauernden Regierungsbildung vier Parteien zu einer Rechts-Regierung zusammengefunden. Gewonnen hatte die Wahl damals die Partei PVV von Rechtspopulist Geert Wilders.
Wilders verzichtete auf das Amt des Regierungschefs, um die Koalition zu ermöglichen. Neuer Ministerpräsident wurde der parteilose frühere Geheimdienstchef Dick Schoof.
Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 30.03.2025 berichtet.
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