
Saarland 1. FC Saarbrücken muss mehr als 37.000 Euro Strafe zahlen
Weil Fans bei zwei Drittliga-Spielen bengalische Fackeln und Pyrotechnik gezündet haben, ist der FCS erneut zu Geldstrafen verurteilt worden. Dabei geht es um die Partien gegen Essen und Aachen.
Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat den 1. FC Saarbrücken erneut mit zwei Strafen belegt. Sie beziehen sich auf Vorkommnisse bei den Fußball-Drittligaspielen am 1. Dezember gegen Essen und am 15. Dezember gegen Aachen.
Wegen "unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger" muss der FCS 17.800 Euro bzw. 19.600 Euro bezahlen. Im Fanblock des FCS waren unter anderem bengalische Fackeln und Pyrotechnik gezündet worden. Nach Spielende wurde Pyrotechnik in den Essener Fanblock geworfen. Wegen Raketen aus dem Essener Block war das Spiel drei Mal unterbrochen worden. RW Essen wurde zu 63.800 Euro Strafe verurteilt.
Fünfte Geldstrafe in diesem Jahr
Nach dem Spiel gegen Aachen wurde der FCS zu 19.600 Euro verurteilt – die bisher höchste Strafe 2025. Damit ist der FCS in diesem Jahr bereits fünf Mal wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu Geldstrafen verurteilt worden.
Neben den Partien gegen Aachen und gegen Essen hatten auch die Spiele am 6. Dezember in Verl, am 21. Dezember in Dortmund und am 25. Januar in Sandhausen für den Drittligisten ein Nachspiel. Insgesamt verhängte das DFB-Sportgericht Geldstrafen in Höhe von 55.200 Euro.
Über dieses Thema hat auch die SR info Rundschau auf SR 3 Saarlandwelle am 03.04.2025 berichtet.
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