Musk hört Trump beim Reden zu

Nordrhein-Westfalen Medienberichte: Elon Musk deutet Rückzug als Trump-Berater an

Stand: 02.04.2025 19:55 Uhr

Der Tech-Milliardär Elon Musk will den Posten als Berater von US-Präsident Trump in den kommenden Wochen aufgeben. Das berichten mehrere US-Medien.

Musk habe seinen engsten Beraterkreis über den Rückzug informiert, heißt es in den Berichten. Der Börsenkurs von Musks E-Auto-Firma Tesla ist nach Bekanntwerden von Musks mutmaßlichem Rückzug merklich angestiegen.

Musk zieht sich wohl als Berater Trumps zurück

Tesla-Aktie legt um 3,8 Prozent zu

Die Tesla-Aktie legte an der New Yorker Börse zwischenzeitlich um 3,8 Prozent zu. Sie machte damit anfängliche Verluste wegen einbrechender Tesla-Verkäufe auf dem Weltmarkt teils wieder wett. 

Musk ist für die Regierung von US-Präsident Trump als Berater für "staatliche Effizienz" tätig. Er treibt mit dem ans Weiße Haus angeschlossenen Department of Government Efficiency (Doge) den Umbau des Staatsapparats samt Massenentlassungen voran.

Mehr als 100.000 Stellen-Kürzungen vorgeschlagen

Diese Behörde hat schon Kürzungen von mehr als 100.000 Stellen im 2,3 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassenden zivilen Bundesdienst, das Einfrieren der Auslandshilfe und die Streichung Tausender Programme und Verträge vorgeschlagen.

Elon Musk sitzt mit roter Kappe auf einem Stuhl.

Elon Musk, Berater von US-Präsident Trump

Begleitet hat Musk die Kürzungen nicht selten mit Prahlerei, zum Beispiel bei der Entwicklungshilfe-Behörde USAID: Man werde sie "in den Holzhäcksler" werfen, sagte er. Außerdem spricht er ständig von angeblich entdeckten Milliardenbetrügereien, ohne dafür Belege zu liefern.

Musks Vorgehen hat massive Kritik und wütende Proteste hervorgerufen. Die Tesla-Aktie hatte daraufhin enorm an Wert verloren.

Schwankungen der Tesla-Aktie für ETFs in der Regel nicht dramatisch

Für die vielen privaten ETF-Anleger in Deutschland sind solche Kursschwankungen aber in der Regel ohnehin kein Problem. "Rational betrachtet gibt es keinen Grund, jetzt nervös zu sein", sagte Saidi Sulilatu, Chefredakteur Finanztip, Mitte März dem WDR.

Denn Kursschwankungen seien ganz normal. Und deutliche Verluste einzelner Aktien seien noch lange kein Grund, dass auch ein ganzer ETF deutlich an Wert verliere. "Das ist ja gerade der Sinn von ETFs, dass man nicht von einzelnen Aktien abhängt", so der Finanzexperte.

Unsere Quellen:

  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters

Über dieses Thema berichten wir am 02.04.2025 auch im WDR Fernsehen: Aktuelle Stunde, 18.45 Uhr.