Das Volkswagenwerk in Wolfsburg.

Niedersachsen Zweifel an Rechtmäßigkeit: VW muss 370 auslaufende Verträge prüfen

Stand: 04.04.2025 08:50 Uhr

Die Verträge der VW-Beschäftigten im Werk Wolfsburg sollten Mitte April enden. Es wird geprüft, ob das rechtmäßig wäre.

Volkswagen muss 370 befristete Verträge, die demnächst auslaufen sollten, erneut überprüfen, wie eine Sprecherin des Konzerns mitteilte. Demnach sollten die befristeten Arbeitsverträge der VW-Beschäftigten im Werk Wolfsburg Mitte April enden. Nachdem die Mitarbeitenden bereits per Brief über das Vertragsende informiert wurden, kamen nach Angaben des Betriebsrats Zweifel daran auf, ob die Befristung rechtmäßig sei. Laut Betriebsrat läuft die Prüfung zwar noch. Aber derzeit sehe es so aus, dass im vergangenen Jahr keine erneute Befristung zustande gekommen sei. Damit hätten sich die Verträge in unbefristete umgewandelt. Aufgrund der im Dezember vereinbarten Beschäftigungssicherung könnten diese nicht ohne Weiteres gekündigt werden, hieß es vom Betriebsrat.