
Hamburg Sanierung der Hamburger Finanzbehörde gestartet
Jede Hamburgerin und jeder Hamburger kennt das stadtbildprägende Gebäude der Finanzbehörde am Gänsemarkt. Im kommenden Jahr wird es 100 Jahre alt. Am Mittwoch haben die Sanierungsarbeiten des denkmalgeschützten Fritz-Schumacher-Baus begonnen.
Erst vor zwei Jahren hatte die Stadt das Gebäude zurückgekauft. Es war unter der CDU-Regierung von Bürgermeister Ole von Beust an private Investoren verkauft worden. Diese hatten nur wenig in Modernisierungen investiert.
Sanierung bis 2028 geplant
Die Sanierung ist dringend notwendig, um das Gebäude zu erhalten. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD): "Man sieht in der Kellersole, dass es da auch schon Durchbrüche nach unten gibt. Damit geht es jetzt los. Dann Brandschutz und die ganzen technischen Themen." 2028 solle das Gebäude wieder nutzbar sein für die Behörden, aber auch mit einem Konferenzzentrum für Externe.
96 Millionen Euro für Sanierung veranschlagt
Dressel übergab den Schlüssel symbolisch an die städtische Sprinkenhof GmbH. Sie übernimmt die Sanierung des 21.000 Quadratmeter großen Backsteingebäudes. Dafür sind 96 Millionen Euro veranschlagt. Bis 2028 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzbehörde in der ehemaligen Haspa-Zentrale am Adolphsplatz untergebracht.
Dieses Thema im Programm:
NDR Fernsehen | Hamburg Journal | 02.04.2025 | 19:30 Uhr