
US-Senator verkündet Kandidatur Auch Booker will Präsident werden
US-Senator Booker will der demokratische Kandidat bei der US-Präsidentenwahl 2020 werden. In einem Video kündigte er seine Bewerbung an. Er wolle ein Amerika, in dem niemand zurückgelassen wird, sagte er.
Noch sind es fast zwei Jahre bis zu den nächsten Wahlen, doch schon wieder hat einer die Hand gehoben: Auch Cory Booker, Senator in New Yorks Nachbarstaat New Jersey und früherer Bürgermeister von Newark, will ebenfalls als Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten antreten, wie er jetzt in einer Videobotschaft angekündigt hat.
Der 49-jährige Afroamerikaner erinnert in dem Video, das mit dem Getrommel einer High-School-Band unterlegt ist, an das Ringen um Gleichberechtigung. So habe man etwa seinen Eltern kein Haus verkaufen wollen, weil schwarze Käufer unerwünscht waren. Er lebe auch heute noch in einer einkommensschwachen Nachbarschaft.
Booker sagt, er wolle ein Land, in dem niemand zurückgelassen wird. Und - sicher auch in Anspielung auf Trump - ein Land, in dem sich niemand angesichts der eigenen Politiker schämen müsse.

Auch US-Senatorin Kamala Harris will für die Demokraten ins Präsidentschaftsrennen gehen.
Mehr Bewerber als je zuvor möglich
Mit Cory Booker haben die Demokraten bereits neun Interessenten im Rennen - darunter die Senatorinnen Elisabeth Warren, Kamala Harris und die New Yorkerin Kirsten Gillibrand - und es könnten noch deutlich mehr werden. Darunter Michael Bloomberg, der frühere New Yorker Bürgermeister, aber vielleicht auch der aktuelle, Bill de Blasio. Dazu könnten noch Ex-Vizepräsident Joe Biden oder auch Bernie Sanders kommen.
Der öffentliche Radiosender NPR hat über die offiziellen Bewerber hinaus weitere 20 Namen auf seiner Liste und vermutet, es könnte eine der größten Gruppen demokratischer Präsidentschaftsanwärter in der Geschichte der USA werden.